Am 24.9. ging es für die Hobby´s der Miners zum vierten Male nach Iserlohn – der vierte Krückstock-Cup stand auf dem Plan.
Nach dem Sieg im letzten Jahr konnten die Hobbys nur mit einer dezimierten Rumpfmannschaft antreten, was dem Spaß allerdings keinen Abbruch tat – höchstens den Erwartungen.

Um die Moral und unsere Chancen nochmals zu senken, wurde unsere Umkleidekabine diesmal aus Geruchsgründen, im Außenbereich, in einem Zelt untergebracht, trotzdem traten wir voller Tatendurst gegen das Team aus Österreich an.
Der EEV Steinach machte es uns wirklich nicht leicht, aber unsere Scorer trugen sich in einem umkämpften Spiel nach und nach in die Scorerliste ein, Goalie Christian tat sein Übriges und legte einen blitzsauberen Shootout hin – letztlich ging der Turnierauftakt mit einem 4:0 an die Miners.
Der Auftakt war geschafft.
Nun standen die Carzy Old Bears aus Krefeld als nächster Gegner auf der Liste.
Ein sehr schnelles Spiel mit hart umkämpften Bällen und interessanten Zweikämpfen – ein ständiges Hin und Her mit vielen Chancen auf beiden Seiten, leider wollte es den Miners nicht gelingen das Runde ins Eckige der Krefelder zu bringen – es war wie verhext.
Zu allem Überfluss sorgte letztlich ein gut durchgezogener Angriff der Bears für das krueckstockcup3entscheidende Tor und die Miners mussten sich 0:1 geschlagen geben.
Frustriert zogen sich die Miners zu einer Gerstensaftpause zurück um das Spiel zu diskutieren.
Dank der gesponserten Diskussionsgrundlagen von Bernd und Ralf konnte intensiv der Spielverlauf analysiert werden.
Frisch gestärkt und voller Tatendrang ging es nun zur dritten Runde – die Paderborner Rogues waren der nächste Gegner.
Was zum Frust unserer Gesichtsältesten beitrug war, wie jung man doch mit über 30 aussehen kann – aber wir ließen uns nicht entmutigen, schließlich war die Erfahrung ja auf unserer Seite.
Letztlich wurde es ein interessantes Spiel, was aber zum Leidwesen der Rogues doch von der Erfahrung dominiert wurde. Die Alten führten durch das Spiel und konnten der Jugend auch bei körperlichem Einsatz zeigen wo die Grubenschaufel häng.
Es endete mit einem 3:0 für die Alten, aber die Sehschwäche der Scorer verhinderte eine höhere Niederlage der Rogues.
Wir hatten in der Pause wohl zu lange die Niederlage analysiert und diskutiert….
Nun wurde es interessant – die Rechnerei begann.
Legt Steinach ein Unentschieden gegen die Bears hin?
Wie spielen die Montagsturner aus unserer Gruppe gegen die Miners?
Also wurde das Spiel von Steinach und den Bears quasi unsere Entscheidung um welchen Platz die Miners spielen würden – im Halbfinale oder um den 5ten Platz.
Es war ein stark umkämpftes Spiel beider Mannschaften – Krefeld geht mit 1:0 in Führung, Steinach dreht richtig auf (was die Jungs vertragen und dann spielen können – Hut ab), ein richtig interessantes Spiel baut sich auf. Steinach schafft den Ausgleich und die Miners sind mit der Seele auf dem Feld.
Es geht weiter schnell durch das Spiel und dann passiert es – die Bears schaffen 4 Sekunden vor dem Abpfiff das 2:1.
Die Miners waren mindestens genauso enttäuscht und geschafft von dem Spiel wie die Gäste aus Österreich, aber wie geht es weiter?krueckstockcup2
Nun steht unser finales Spiel gegen die Truppe der Montagsturner – bisher ungeschlagen – auf dem Programm. Ein Unentschieden würde uns doch noch die Tür zum Halbfinale aufstoßen können.
Also auf ins Prämienverfahren – 2 Gerstendiskussionsrunden für den Einzug ins Halbfinale wurden ausgelobt und es wurde sich auf einen einzigen Weg geeinigt:
Sieg oder Untergang
Also entschlossen ans Werk und Gas geben. Es wurde ein schnelles und stellenweise auch körperbetontes Spiel, die Miners bekamen wirklich ihre Chancen und nicht wenige. Leider wollte es aber wie gegen die Bears mit dem Tor nicht klappen. Langsam tickt die Zeit runter, aber immer noch das 0:0 auf der Tafel und das würde wahrscheinlich reichen.
Dann leider eine Strafzeit gegen die Miners, natürlich zu Unrecht, aber die drei Grubenarbeiter lassen keine Möglichkeit für den Gegner zu, dann das zweite Unglück, Spodi muss auf die Bank, natürlich auch zu Unrecht.
Zum Glück für die Miners wollte aber ein Spieler der Montagsturner mit Spoldi noch ein wenig diskutieren und es tat sich eine muntere Diskussionsrunde auf. Spieler freuten sich über ein Wiedersehen und umarmten sich intensiv, auch die Unparteiischen ließen sich von den liebevollen Umarmungen mitreißen und erfreuten sich ausgesprochener Herzlichkeit.
Ja, Skaterhockey ist eine kommunikative und herzliche Sportart.
Als die Freudigkeit sich gelegt hatte war es übersichtlich auf dem Feld – 2 Miners und Goalie Christian mussten sich gegen drei Turner behaupten und es stand weiterhin Unentschieden.
Nach und nach wurden die Miners vollzählig, dass Unentschieden hatte Bestand und so langsam brannte das Grubenlicht heller – vielleicht Habfinale?
Zu früh gefreut, die Turner nutzten eiskalt zwei Gelegenheiten und pusteten uns das Licht aus – Goalie Christian hatte leider keine Chance und somit stand es am Ende 0:2 gegen die Miners.
Nun gut – es geht um Platz 5 gegen die Rams Reloaded aus Düsseldorf.
Auf gehts und dieses mal richtig! Gerstengestärkt 15 Minuten Vollgas, wenn schon kein Halbfinale, dann der 5te Platz.
Es wurde ein Vollgasspiel und mindestens 60% Spielanteil für die Miners. Jetzt legten auch die Scorer der Miners wieder ihre gelben drei Punktebinden ab und setzen mit einem 2:0 das Turnierende für die Miners – der 5te Platz des 4. Krückstock Cup war unser !
Ein herzlichen Dank nach Iserlohn für ein tolles Turnier mit fabelhaften Spielen, einer tollen Stimmung und einen herzlichen Dank an alle anderen Mannschaften.
Einen besonderen Glückwunsch nach Fehmarn, den Gewinnern 2016, nehmt doch den Pokal als Leuchtturm – der ist schöner

Es hat den Miners sehr sehr viel Spaß gemacht und wir würden gerne wiederkommen !
Glück Auf aus Oberhausen
Das Team 2016 der Miners:
Kristian Muth (Goalie), Werner Mothe, Michael Gerbig, Michael Scholl, Uwe Beyer, Frank Syk, Christian Spoden, Pierre Becker, Tobi Adelsberg, Kurt Winkler

(Foto

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Am 17/18.09.2016 wartete ein Doppelspielwochenende auf unsere Schüler 1. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse sollten es aber zwei machbare Aufgaben sein.

Zum Auftakt ging es über die Stadtgrenze zu den Rockets aus Essen. Aufgrund der Konstellation in den Vorrunden wartete hier die 2. Auswahl der Raketen, während die Schüler 1 der Essener in der Endrunde 3 gelandet ist.
Schon vor dem Spiel merkte man unserer Mannschaft an, dass sie dieses Spiel nicht richtig ernst nehmen. Zu deutlich war allein der Größenunterschied. Und so ging man unkonzentriert und etwas überheblich in das Spiel.
Das sollte sich rächen. Denn während die Raketen tapfer kämpften und die Räume in der eigenen Hälfte eng machten, liefen sich die Grauen immer wieder fest oder scheiterten am gegnerischen Goalie. So fiel das erste Tor für die Bergleute auch erst in der 9. Spielminute, als Tim die freistehende Leonie bediente und diese keine Mühe mehr hatte, den Ball dort unterzubringe, wo er hingehört.
3 Minuten später musste Siri dann eingreifen und eine 1 gegen 0-Situation entschärfen.
Mit einem mageren 0:1 für die Miners ging es in die erste Pause.

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Nach dem knappen 12:10-Sieg über die Breisgau Beasts stehen die Miners Oberhausen im Halbfinale, in dem sie auf die Commanders Velbert treffen. Zum Aufstieg in die 1. Bundesliga fehlen den Miners dabei nur noch zwei Siege.

Die Anfahrt nach Freiburg dauerte für die Oberhausener ungeplant lange. Nach knapp acht Stunden erreichten sie die Spielstätte der Beasts, nur fünfzehn Minuten vor Spielbeginn.
So kam es auch, dass die Mannschaft um Trainer Jan Bedrna verhältnismäßig spät ins Spiel fand und die Heimmannschaft nach knapp sieben Minuten durch Tore von Luis Dischinger und Christian Böcherer mit 2:0 in Führung ging. Bis fünf Minuten vor Ende des ersten Drittels erkämpften sich die Hausherren immer wieder ihren Zwei-Tore-Vorsprung. Erst eine zweiminütige Überzahl und ein Doppelschlag von Stephan Kreuzmann und Sebastian Schneider führte zum 4:4-Ausgleich. Aber auch hier setzten die Breisgauer einen drauf und somit ging es mit einem 5:4 für Freiburg in die erste Pause.

Nach und nach kam Oberhausen besser ins Spiel. Die Beine waren von der langen Busfahrt gelockert, so dass die Miners sogar in der zweiten Minute des zweiten Drittels mit 5:6 in Führung gingen. Nachfolgend zeigten die Freiburger dann etwas, was sie im Hinspiel in Oberhausen vermissen ließen. Die kommenden drei Überzahl-Situationen nutzten sie, um sich erneut mit 8:6 abzusetzen. Trotz der beiden Tore von Denis Nimako ging man am Ende des zweiten Drittels erneut mit einem Rückstand in die Pause. 9:8 stand es durch ein weiteres Tor von Luis Dischinger für die Freiburger.
Das letzte Drittel gehörte dann allerdings den Oberhausenern. Innerhalb von nur 15 Sekunden glichen sie die Partie durch Stephan Kreuzmann aus und erhöhten durch Oliver Püllen sogar auf 10:9. Die Oberhausener standen nunNimako2 sicherer und erhöhten auf 12:9. Knapp eine Minute vor Ende des Spiels erhöhte Luis Dischinger mit seinem vierten Tor des Abends auf 10:12 aus Sicht der Freiburger, allerdings war dies der Endstand.

In der nächsten Runde spielen die Miners Oberhausen nun gegen die Commanders Velbert, welche sich gegen die IVA Rhein Main Patriots mit zwei deutlichen Siegen durchsetzten. 12:5 und 22:4 gewannen die Commanders.
Die Miners kassierten in Velbert eine ihrer drei Niederlagen. Beim dritten Saisonspiel verlor man 5:10 im EMKA Sportzentrum in Velbert. Das Heimspiel wurde dann 11:8 nach langem harten Spiel gewonnen. Die Spieltermine stehen hierfür noch nicht fest.

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Am 10.09.2016 wartete der nächste echte Prüfstein auf unsere Schüler 1. Diesmal ging es in die Schlangengrube der Mambas aus Menden

Man hatte in dieser Saison noch nicht die Schläger mit den Mambas gekreuzt, war aber aufgrund des Kaders und der Vorrundenergebnisse entsprechend vorgewarnt.

Wie bereits in den letzten Spielen begann unsere Mannschaft sofort sehr druckvoll. Eigentlich wurde das auch sofort belohnt, als nach noch nicht einmal 2 gespielten Minuten ein Schuss von außen im Fangnetz des Tors der Mambas landete und von dort wieder auf das Spielfeld prallte. Eigentlich hatte jeder in der Halle gesehen, dass der Ball drin war, nur die beiden gestreiften Herren versagten dem Tor die Anerkennung.

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Fortan entwickelte sich ein Spitzenspiel zweier ausgeglichener Mannschaften. Es wurde über 45 Minuten um jeden Zentimeter Hallenboden gefightet und man merkte sofort, dass es heute eine ganz enge Kiste werden würde.

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