Von Anke Kisters

Junioren I sind deutscher Pokalsieger 2017. Miners gewinnen gegen die Rheinos aus Köln mit 2:5!

Den Weg ins Finale haben sich die Bergleute verdient und am Samstag in Krefeld war es dann endlich soweit. Ab Bully um 17:00 war die Halle fest in Miners Hand – und das nicht nur auf dem Spielfeld. Auch die mitgereisten Fans bildeten eindeutig den mitreißendsten und lautesten Block und ließen die Halle beben. Auf dem Feld startete das Spiel erst ein wenig verhalten, aber in der 8. Minute konnte Jannis Rustemeyer die Oberhausener in Führung bringen. Diese Führung nahmen die Miners mit in die erste Pause. Auch das zweite Drittel blieb bis auf ein weiteres Tor – Jonah Schmitz nach Vorlage von Torwart Philipp Piekorz recht ereignislos. Die Kölner versuchten zwar immer wieder ins Tor zu treffen, aber Torhüter Piekorz wusste das selbstbewusst und gewohnt ruhig zu verhindern. 0:2 zum Ende des zweiten Drittels und Fans und Mannschaft schien sich sicher, die Sache ist geritzt.
Denkste!
Kurz nach Anpfiff zum letzten Drittel konnte die Kölner das Spiel innerhalb von 50 Sekunden endlich zum Krimi machen. Nach 2 Gegentoren stand es in der 45. Minute plötzlich 2:2 und wurde zudem von Sekunde zu Sekunde ruppiger. Als ein Kölner dann wegen eines Checks gegen Kopf und Nacken für 5 Minuten auf die Strafbank musste gelang Tom Dannöhl das 2:3 in Überzahl der Miners. Die Atmosphäre in der Halle war unvergleichlich. Die Miners-Fans standen wie eine Wand hinter ihrer Mannschaft – aber die Kölner wollten noch nicht aufgeben, spielten in den letzten 5 Minuten ohne Torwart und setzten alles auf ein Karte, um das Spiel vielleicht doch noch zu drehen – um es kurz zu machen: Das gelang nicht. Ins leere Tor ging das 2:4 durch Felix Kämper und das letzte Tor zum 2:5 gelang Daniel Fischer unter tosendem Jubel in der 59. Minute.
Endstand 2:5 – glückliche Mannschaft, glücklicher Trainer, euphorische Fans – Was für ein Spiel und was für eine tolle Stimmung!
Vielen Dank an alle mitgereisten Fans und Gratulation an die Juniorenmannschaft.
Es spielten:
Piekorz, Philipp (TW), Schraven, Noemi Elise, Rustemeyer, Jannis(1); Kämper, Felix(1); Avgerinos, Achilles; Dannöhl, Tom (mit dem Game Winning Goal); Fischer, Daniel (1); Fischer, Tobias; Meis, Lucas; Muth, Julian; Schmitz, Jonah (1); Schuleit, Paul; Szafranek, Kevin; Töbel, Lias Moritz

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Nach einem klassischen Fehlstart in der 2. Minute, bei dem die Miners innerhalb von 30 Sekunden die ersten beiden Treffer kassieren mussten, fingen sich die Oberhausener schnell und Henrik Müller und Julian Muth konnten beide auf Vorlage von Jannis Rustemeyer in der 7. und 8. Minute ausgleichen. Doch entspannt wurde es da noch lange nicht. Bis zum Ende des ersten Drittels trafen dann auch wieder die Bären aus Krefeld noch 3 mal und mit 2:5 ging es in die Pause.

Frisch zurück auf dem Feld ging es im zweiten Drittel andersherum. Direkt in der 22. Minute gelang Henrik im Alleingang das 3:5 und der Vorsprung war wieder kleiner. Aber nur kurz. In der 30. Minute trafen die Gäste zum 3:6 und jetzt ging es um die Wurst. Das Team ließ nicht nach, kämpfte immer weiter, kassierte trotzdem noch das 3:7 und dann ging die Aufholjagd los. Noch im 2. Drittel traf erst Kevin Szafranek, dann wieder Henrik und zum guten Schluss noch Felix Kämper. Ein 6:7 zur zweiten Pause, daran hatte wohl keiner mehr geglaubt.

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Es war gewiss keine Meisterleistung, die die Miners am vergangenen Samstag präsentierten und das hat sich dann auch im Ergebnis ablesen lassen.

In der Anfangsphase sah es noch lange sehr vielversprechend aus. Das Oberhausener Teams spielte sich viele Chancen heraus und liess den wirklich hervorragenden Torwart der Gäste kaum zur Ruhe kommen. Der erste Treffer der Krefelder in der 12. Minute war als noch kein wirklicher Grund zu Besorgnis, denn irgendwann würde doch bestimmt einer der zahllosen Angriffe und Torschüsse endlich Erfolg haben.

Doch weit gefehlt, in der 29. und 30. Minute ging Krefeld dann noch einmal mit zwei Toren in eine schön bequeme Führung während die Miners immer kopfloser alles Mögliche versuchten, um endlich zu treffen.

 

Endlich bei 30:29 war Jannis Rustemeyer erfolgreich und zwei Minuten später dann direkt auch Jonah Schmitz.

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