Die Skaterhockey-Abteilung des SC Buschhausen ist nach ihrem 11:8-Sieg über Velbert, einen Spieltag vor Ende der Saison, „Hauptrunden-Meister“. Nun folgen die Play-Offs. Kevin Wilson erhielt die Rote Karte.

In einem überaus hitzigen Spiel starteten die Miners erneut mit einem Blitztor. Nach nur 41. Sekunden traf Sebastian Schneider auf Vorlage von Andreas Klein zum 1:0. Die Gäste aus Velbert waren zunächst leicht überrascht, machten aber trotzdem nach wenigen Wechseln klar, dass sie hier heute punkten wollen. So erzeugten sie viel Druck und konnten bis zur zehnten Minute mit 3:1 davonziehen. Aber auch in dieser Partie zeigten die Hausherren, dass sie über viel Moral verfügen und kämpften sich zurück ins Spiel. Nach gleich drei Toren von Kevin Wilson, Stephan Kreuzmann und erneut Sebastian Schneider gelang sogar die zweite Führung des Spiels. Es entwickelte sich ein munteres Hin und Her und die Teams wechselten sich ab mit dem Toreschießen.
Kurz nach beginn des zweiten Drittels gab es dann noch eine unschöne Szene. Nach einigen Rangeleien landete Kevin Wilson eher unfreiwillig auf der Bank der Gäste. Am Ende bekam dieser eine Rote Karte, welches eine noch zu verhandelnde Sperre mit sich zieht. Mit viel Pech wird Wilson bis zum Ende der Play-Offs gesperrt werden, auch je nachdem, wie viele Spiele die Miners in den Play-Offs spielen.

Die Teams beruhigten sich ein wenig und es entwickelte sich ein munteres Spiel. Die Miners erarbeiteten sich allerdings mehr Tore und konnten so die Partie zu ihren Gunsten entscheiden. Nicht zuletzt auch wegen Torhüter Marvin Haedelt, welcher zum Schluss das Tor sauber hielt.

Mit diesem Sieg stehen die Miners nun als Tabellenführer nach elf von zwölf Saisonspielen fest. Damit sind sie nicht nur Hauptrunden-Meister, sondern spielen in den Play-Offs mit dem erhofften Heimrecht gegen die Teams aus der 2. Bundesliga Süd.
Dies würde sich bei einem erfolgreichen Abschneiden in den Play-Offs bis ins Finale ziehen. Zunächst geht es aber erst einmal nach Breisgau zu den Beasts. Hier wartet der Vierte der Süd-Teams auf die Oberhausener.
In den Play-Offs wird nach der Best-of-three-Serie gespielt, das heißt, zwei Siege reichen, um die nächste Runde zu erreichen. Für den Aufstieg müssten die Miners nur bis in das Finale einziehen. Beide Teilnehmer steigen automatisch in die 1. Bundesliga auf.

Die Fotos sind von Detlef Ross/NRW Hockey

Vielen Dank dafür!

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Am vergangenen Freitag kamen die Crefeld Skating Bears zum Spitzenspiel der 2. Liga in die Pflugbeil Arena. In einem hart umkämpften Match sicherten sich die Oberhausener den 7:4-Sieg.

Das Spiel verlief zunächst nicht ganz nach Plan. Die Krefelder Gäste drückten von Beginn an und erkämpften sich schnell eine 2:0-Führung. Gerade über das zweite Tor ärgerte sich Torhüter Marvin Haedelt nach dem Duell. Der Schuss ging knapp an der Fanghand vorbei. Die Stimmen auf der Miners-Bank wurden lauter. Immer wieder schallte das Wort „Aufwachen“ durch die Halle. Und dies tat die Mannschaft dann auch langsam.

Angeführt von den erfahrenen Spielern um Stephan Kreuzmann, Fabian Lenz und Sebastian Schneider kämpften sich die Hausherren zurück ins Spiel. Zunächst nahm sich Fabian Lenz ein Herz. Er durchlief die Krefelder Abwehr im Alleingang und Ottenkleinschob zwischen den Beinen des Schlussmanns ein. Knapp eine Minute später spielte sich Marc-Andre Otten vor dem Tor frei, bekam den Querpass und musste nur noch zum 2:2 einschieben. In der 16. Minute kam es nach einem Check von Stephan Kreuzmann direkt auf die Strafbanktür zu einer längeren Unterbrechung. Das Türschloss brach und ließ die Tür nicht schließen. Zunächst zogen die Schiedsrichter zur Reparatur die Pause vor, doch das Spiel wurde nach kurzer Zeit fortgesetzt und man beendete das Drittel mit einem 2:2.
Im zweiten Drittel nahmen die Krefelder das Spiel mehr in die Hand und drückten aufs Miners-Tor. Doch zauberte Marvin Haedelt ein ums andere Mal und sicherte das Unentschieden. Die Oberhausener taten sich schwer und kamen seltener vor das Tor der Gäste. Doch ein Freistoß direkt vor Marvin Schrörs’ Kasten war der Ausgangspunkt für die erste Führung der Miners. Ausgeführt von Nimako gelang der Ball zu Renkewitz, welcher mit der Rückhand den Torhüter überwand. Als die Krefelder in der 37. Spielminute das 3:3-Ausgleichtor schossen, war die Freude groß – wussten sie noch nicht, dass die Miners in den nächsten zwei Minuten auf 5:3 erhöhen würden. Zunächst passte Stephan Kreuzmann durch die gesamte Krefelder Mannschaft auf Andreas Klein, der alleine auf den Torhüter zufuhr und zum 4:3 einnetzte. Anschließend erhöhte sein Teamkollege auf 5:3.
Mit dieser Führung ging es in die zweite Pause der Partie, die im letzten Drittel etwas zerfahren war. Krefeld kam zwar auf das 5:4 heran, konnte aber in der Folge nicht ausgleichen. Stattdessen erhöhten die Miners auf 6:4. Das letzte Tor schossen die Miners, als die Krefelder ihren Keeper zugunsten eines fünften Feldspielers herausnahmen.

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Die Miners Oberhausen konnten ihr doppeltes Spielwochenende erfolgreich beenden. Am Samstag in Menden bei den Mambas gewann man 15:2 und im Heimspiel gegen Langenfeld gab es einen 10:3 Sieg.
25 Tore in nur zwei Spielen stehen am Ende des Wochenendes für die Miners auf dem Konto.
Zunächst musste man am Samstag in Menden in der Schlangengrube der Mambas ran. An den deutlich kleineren Court der Mambas mussten sich die Gäste kaum gewöhnen und konnten bereits recht schnell das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden. Bereits nach dem 1. Drittel führten die Oberhausener mit 4:0 und ließen keine Zweifel daran aufkommen, sie hätten das Spiel nicht unter Kontrolle.
Besonders auffällig auf Seiten der Miners war die Paradereihe mit Stefan Kreuzmann: Sebastian Schneider und Fabian Lenz. Die drei erfahrenen Spieler haben insgesamt 689 Spiele in der 1. Liga auf dem Buckel und zeigten dies auch recht deutlich. Immer wieder ließ diese Reihe den Ball laufen und den Mambas somit keine Möglichkeit zuzubeißen.
Auch das ruppige Spiel ließ die Miners unbeeindruckt und so entschied man die Partie ungefährdet mit 15:2.
Mendens Trainer Toni Fonso zeigte sich nach dem Spiel wenig überrascht: „Es ist eine ganz andere Klasse, was die Miners da aufs Feld bringen. Wir hatten zu keiner Zeit eine Chance.“

renkewitzIm zweiten Spiel des Wochenendes begrüßten die Bergleute die Langenfeld Devils in ihrer Halle. Die Devils – als Letzter angereist – hielten lange stark dagegen und ließen den Hausherren kaum Platz zur Entfaltung. Aber auch hier machte erneut die Erfahrung der Miners den Unterschied. Ruhig spielte das Team sein Spiel runter und erarbeitete sich einen immer höher werdenden Vorsprung. Trotzdem kamen die Gäste aus Langenfeld immer wieder gefährlich nah vors Tor. Doch der erneut stark aufspielende Torhüter Marvin Haedelt ließ so manchen Spieler der Devils verzweifeln.

Ein ums andere mal fischte der 21-Jährige die orangenen Bälle aus der Luft. Erst im letzten Drittel musste Haedelt hinter sich greifen. Genau acht Sekunden nach Wieder- Anpfiff schoss Langenfelds Christoph Hermes das zwischenzeitliche 1:7 aus Sicht der Gäste. Am Ende war das 10:3 ein Arbeitssieg für die Miners, welche nach dem Wochenende auf Platz zwei in der Tabelle geklettert sind.
Mit zwei Spielen weniger als der Tabellenführer aus Crefeld gehen die Miners in eine knapp einmonatige Heimspielpause. Zwar findet noch das Pokalspiel gegen Essen statt, doch steht der Termin für dieses Ereignis noch nicht fest.
Ansonsten kommen am 1. Juli die Tabellenführer zum absoluten Spitzenspiel in die Pflugbeil Arena.

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Wenn kommenden Samstag die Oberhausener Skaterhockey Mannschaft der Miners in Velbert aufläuft, wird dies das erste Spiel gegen einen der Favoriten auf einen Play-Off Platz sein.

Oberhausen befindet sich aktuell auf kleiner Auswärtstour in der 2. Bundesliga. Mit drei Auswärtsspielen in Folge werden die Bergleute einige Kilometer auf der Autobahn lassen.
Im ersten der drei Auswärtsspiele waren die Miners in Langenfeld aktiv und gewannen dort 9:6. Nun bei der zweiten Partie geht es nach Velbert; das dritte Auswärtsspiel ist am 21.05. in Menden.

Velbert spielt, ähnlich wie die Oberhausener, in einer Skaterhockey Halle. Hier stehen Banden um das Spielfeld und es wird auf einem speziellen Boden gespielt. In Langenfeld hingegen spielte man beispielsweise in einer Turnhalle; auf Spiellinien für Basketball, Handball und Volleyball.

Auch der Gegner ist ein anderer als in Langenfeld. So gewannen die Commanders Velbert drei ihrer vier Spiele. Die einzige Niederlage mit 7:9 musste man am zweiten Spieltag gegen Menden hinnehmen. Im Rückspiel hingegen revanchierten sich die Spieler um Markus Winzen mit 11:6 Toren. Zudem erwartet Oberhausen mit Dominic Doden der aktuelle Topscorer in Velbert, der in seinen ersten vier Spielen für die Commanders 22 Tore schoss. Der 25 Jährige spielt im Winter Eishockey für die 1b des Herner EVs und dürfte damit auch für Stephan Kreuzmann kein Unbekannter sein.

Für Oberhausen ist es das dritte Spiel der Saison. Trainer Jan Bedrna freut sich bereits auf die Partie: „Mit Velbert haben wir ein ganz anderes Kaliber an Gegner als Berlin und Langenfeld.“ Die Mannschaft wird top motiviert in das Spiel gehen und versuchen, den dritten Saisonsieg einzufahren.

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