Die Inlinehockey-Mannschaft der Miners Oberhausen hat in ihrer Premierensaison den Einzug in das Final-Four-Turnier um die Deutsche Meisterschaft verpasst.

Am zweiten Turnierspieltag der PRHL-Bundesliga Gruppe B in Assenheim unterlagen die Oberhausener den Hauptstadt Jungs Berlin mit 5:7 und den gastgebenden Rhein-Main Patriots mit 3:7. Allerdings zogen sich die Miners einmal mehr achtbar aus der Affäre.

Vor dem Spieltag hatten auch die Miners um Kapitän Frank Wilkesmann noch Chancen auf den Einzug in das Final-Four-Turnier. Nachdem Berlin gegen Assenheim aber erst in der Verlängerung gewinnen konnte, war klar, dass gegen den amtierenden Deutschen Meister aus der Hauptstadt ein Punkt herausspringen musste, um es zum finalen Showdown gegen Assenheim kommen zu lassen. Nach großem Kampf mussten sich die Oberhausener letztlich knapp mit 5:7 geschlagen geben.

Zwar war das zweite Spiel des Tages gegen Assenheim dadurch sportlich bedeutungslos, doch die Miners zeigten auch hier eine couragierte Leistung. Bis wenige Minuten vor dem Ende stand es 3:4 aus Sicht der Oberhausener, ehe die Patriots in der Schlussphase durch vier Treffer noch auf 7:3 davonzogen.

„Wir haben die Sensation gegen Berlin nur knapp verpasst. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einem sicheren Rückhalt Dennis Kohl im Tor“, so Kapitän Frank Wilkesmann.

„Im zweiten Spiel war dann gegen Ende einfach die Luft raus. Dennoch bin ich als Kapitän stolz auf das Team. Wir haben uns achtbar geschlagen und die Spiele knapper gestaltet, als man es uns im Vorfeld zugetraut hat. Wir freuen uns auf die nächste Saison“, so Wilkesmann weiter.

Beim Final-Four-Turnier in Beverungen treffen nun also die Hauptstadt Jungs Berlin im Halbfinale auf die Pinguine Baunatal, die Rhein-Main Patriots aus Assenheim bekommen es im zweiten Halbfinale mit den QuadRats aus Mannheim zu tun.

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