Miners siegen zum Saisonauftakt

Zum Saisonstart gibt es ein 12:9 Sieg gegen Vizemeister Kaarst, Leistungsträger der Miners fehlen, nächsten Samstag gegen Crefeld.

Der Saisonstart der Miners Oberhausen stand zu Beginn unter keinen guten Stern. Fehlten den Bergleuten doch gleich 6 Spieler, die alle samt das Prädikat „Leistungsträger“ tragen.
So fehlten nicht nur die zwei Eishockeyprofis Etienne Renkewitz und Lars Grötzinger, sondern auch die Neuzugänge Stefan Dreyer, der seine drei Spiele andauernde Sperre absitzen muss da er nach der Wechselfrist gewechselt ist und Benedikt Hüsken, welcher beim Warmlaufen noch dabei war, dann allerdings verletzungsbedingt aussetzen musste. Dazu kommen Stephan Kreuzmann (verletzt) und der Niederländer Robert Eefting (Privatgründe).

Ein anderer Neuzugang der Oberhausener, Dominik Luft, zeigte den knapp 100 Anwesenden Zuschauern direkt nach nur 70 Sekunden sein Können und lief über die linke Seite aufs Tor der Gäste zu und verwandelte eiskalt zum 1:0. Das schockte die Gäste aus Kaarst kurze Zeit, was Fabian Lenz nach nur vier Minute ausnutzte und auf 2:0 erhöhte.
Dies lies den Trainer von Kaarst zu einer ersten Reaktion zwingen und nahm eine Auszeit. Mit dieser kurzen Pause für seine Mannschaft, rüttelte er den Vizemeister der letzten Saison ein wenig wach.
Kaarst erhöhte das Tempo und kam schon bald zum 2:1 Anschlusstreffer und kurz danach zum 2:2 Ausgleich.
Die Zuschauer in der Pflugbeil Arena konnten nun eine stärke Gästemannschaft sehen und bekamen das Gefühl, dass der Vizemeister nun aufzeigt, wieso sie im letzten Jahr im Finale standen.
Doch der Aufsteiger wollte an diesem Abend mehr und am Ende des ersten Drittels stand es 5:5.

Im zweiten Drittel dauerte es knapp fünf Minuten, ehe die Torhüter wieder hinter sich greifen mussten. Der erste des zweiten Abschnittes war der Kaarster Schlussmann Richard Steffen, welcher von Sebastian Schneider überwunden wurde. Doch nur 50 Sekunden später, musste dann auch Oberhausener Marvin Headelt ein Tor hinnehmen. Im weiteren Spielverlauf erhöhten die Miners gar ihren Vorsprung auf 8:6. Mit diesem Zwischenstand ging es dann in die zweite Drittelpause.

Im letzten Abschnitt blieb das Spiel weiter schnell und spannend mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Doch der immer stärker werdende Marvin Headelt im Miners Tor verhinderte das die Gäste zum Ausgleich kamen. Andersrum war es zum insgesamt sechsten Mal an diesen Abend, Fabian Lenz, der die Miners in sicheres Fahrwasser brachte.
Am Ende zogen die Crash Eagles zwar das Tempo an, scheiterten allerdings immer wieder am Oberhausener Schlussmann.
Am Ende gewannen die Miners in einer im Große und Ganzen ausgeglichenen Partie mit 12:9 gegen die Adler aus Kaarst und holten damit ihren ersten Saisonsieg.

Am kommenden Samstag können die Miners dann erneut zeigen, was in ihnen steckt. Wenn mit den Crefeld Skating Bears der Mitaufsteiger in die Pflugbeil Arena kommt. Die Skating Bears starteten ebenfalls Bärenstark in die Saison, als Sie den Ligaprimus die Rockets Essen mit 9:1 schlugen.
Das Spiel beginnt um 18 Uhr in der Pflugbeil Arena.

Tore Miners:
Fabian Lenz (6), Dominik Luft (3), Sebastian Schneider, Kevin Wilson, Oliver Püllen (je 1) für die Miners;
Tore Kaarst:
Thimo Dietrich (3), Felix Wuschech (2), Ivo Puhle, Christian van Berg, Nils Lingscheidt, Dominik Boschewski (je 1) für die Crash Eagles.

Die weiteren Ergebnisse aus der 1. Bundesliga:
Bissendorf Panther – TV Augsbug 7:3
Sauerland Steel Bulls – Duisburg Ducks 4:2
Crefeld Skating Bears – Rockets Essen 9:1
Kassel Wizards – Köln West Rheinos 2:3
Highlander Lüdenscheid – Samurai Iserlohn 7:6

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Nach dem knappen 12:10-Sieg über die Breisgau Beasts stehen die Miners Oberhausen im Halbfinale, in dem sie auf die Commanders Velbert treffen. Zum Aufstieg in die 1. Bundesliga fehlen den Miners dabei nur noch zwei Siege.

Die Anfahrt nach Freiburg dauerte für die Oberhausener ungeplant lange. Nach knapp acht Stunden erreichten sie die Spielstätte der Beasts, nur fünfzehn Minuten vor Spielbeginn.
So kam es auch, dass die Mannschaft um Trainer Jan Bedrna verhältnismäßig spät ins Spiel fand und die Heimmannschaft nach knapp sieben Minuten durch Tore von Luis Dischinger und Christian Böcherer mit 2:0 in Führung ging. Bis fünf Minuten vor Ende des ersten Drittels erkämpften sich die Hausherren immer wieder ihren Zwei-Tore-Vorsprung. Erst eine zweiminütige Überzahl und ein Doppelschlag von Stephan Kreuzmann und Sebastian Schneider führte zum 4:4-Ausgleich. Aber auch hier setzten die Breisgauer einen drauf und somit ging es mit einem 5:4 für Freiburg in die erste Pause.

Nach und nach kam Oberhausen besser ins Spiel. Die Beine waren von der langen Busfahrt gelockert, so dass die Miners sogar in der zweiten Minute des zweiten Drittels mit 5:6 in Führung gingen. Nachfolgend zeigten die Freiburger dann etwas, was sie im Hinspiel in Oberhausen vermissen ließen. Die kommenden drei Überzahl-Situationen nutzten sie, um sich erneut mit 8:6 abzusetzen. Trotz der beiden Tore von Denis Nimako ging man am Ende des zweiten Drittels erneut mit einem Rückstand in die Pause. 9:8 stand es durch ein weiteres Tor von Luis Dischinger für die Freiburger.
Das letzte Drittel gehörte dann allerdings den Oberhausenern. Innerhalb von nur 15 Sekunden glichen sie die Partie durch Stephan Kreuzmann aus und erhöhten durch Oliver Püllen sogar auf 10:9. Die Oberhausener standen nunNimako2 sicherer und erhöhten auf 12:9. Knapp eine Minute vor Ende des Spiels erhöhte Luis Dischinger mit seinem vierten Tor des Abends auf 10:12 aus Sicht der Freiburger, allerdings war dies der Endstand.

In der nächsten Runde spielen die Miners Oberhausen nun gegen die Commanders Velbert, welche sich gegen die IVA Rhein Main Patriots mit zwei deutlichen Siegen durchsetzten. 12:5 und 22:4 gewannen die Commanders.
Die Miners kassierten in Velbert eine ihrer drei Niederlagen. Beim dritten Saisonspiel verlor man 5:10 im EMKA Sportzentrum in Velbert. Das Heimspiel wurde dann 11:8 nach langem harten Spiel gewonnen. Die Spieltermine stehen hierfür noch nicht fest.

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Das erste Playoff Spiel der Miners Oberhausen gegen die Breisgau Beasts, gewannen die Skaterhockey Jungs der SG Buschhausen mit 12:2. Bereits am nächsten Sonntag können die Miners den Einzug ins Halbfinale festmachen.

Es war alles angerichtet, bei strahlenden Sonnenschein, war die Mannschaft von Jan Bedrna voll motiviert. Dennoch begann das Spiel verhalten, beide Teams tasteten sich ab, ganz ähnlich wie zeitglich nur wenige Kilometer entfernt die Rock-Legenden The Who, welche in der Oberhausener König-Pilsener Arena spielten, fragten sich die Mannschaften „Who are you?“.
Einzelne Duftnoten wurden gesetzt, doch die beiden Torhüter Heiko Hallmann bei Freiburg und Marvin Headelt auf Oberhausener Seite zeigten immer wieder, weshalb sie ihre Teams in die Playoffs führten. Erst kurz vor dem Ende des ersten Drittels, kam langsam das Gefühl bei den Miners auf, dass „This kids are alright“ sind und so gingen sie mit einer 2:0 Führung in die erste Pause.efting

Nach der Hälfte der Spielzeit brachen die sonst gut kämpfenden Breisgau Beasts ein und die Hausherren zogen davon. Innerhalb von wenigen Minuten schraubten sie das Ergebnis auf 6:0 hoch. Sie nutzten fast jede ihrer gegebenen Überzahl Situationen und zeigten den Freiburgern ihre Grenzen auf. So äußerte auch Gäste Trainer Dirk Müller, dass am Ende die Special Teams großen Anteil an dieses Ergebnis hatten.

Während in der KöPi Arena bei The Who das große Finale eingeleitet wurde, endete das Spiel in Oberhausen eher verhalten. Die Gäste konnten zwar durch Zwei Tore das Ergebnis noch ein wenig korrigieren, doch durch weitere Vier Tore stellten die Hausherren weiter klar, wer in die nächste Runde möchte. Als dann Pete Townsend und Roger Daltrey in der Arena „Baba O’Reily“ spielten, verabschiedeten sich schon die beiden Teams von einander und schauten nach vorne zum zweiten Spiel in Freiburg am 18.09.
Freiburgs Trainer traf dafür am Ende die richtigen Worte „Egal ob ein knappes Spiel oder deutlich – wie heute – am Ende ist es nur ein verlorenes Spiel von mindestens Drei“

Für das Spiel in Freiburg setzen die Miners einen Bus ein, interessierte die mit zum Spiel möchten, können für einen Preis von 35 Euro mit nach Freiburg fahren. Weitere Infos gibt es dazu über die Miners Facebook Seite.

In den anderen Partien der ersten Play-Offs Runde, waren die Ergebnisse durchgehend deutlich. Nur ein Nord Team konnte in der ersten Partie nicht gewinnen. Die Sauerland Steel Bulls mussten sich gegen den HC Merdingen mit 6:12 geschlagen geben. Alle Teams spielen am kommenden Sonntag das zweite Spiel.
IVA Rhein Main Patriots – Commanders Velbert 5:12
Crefelder SC – TSV Schwabmünchen 11:2
HC Merdingen – Sauerland Steel Bulls 12:6

Tore Miners Oberhausen: Sebastian Schneider, Stephan Kreuzmann (Je 3), Fabian Lenz, Andreas Klein (2), Denis Nimako, Robert Eefting (1)
Tore Breisgau Beasts: Kevin Robert, Frank Trenkle (je 1)

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Die Skaterhockey-Abteilung des SC Buschhausen ist nach ihrem 11:8-Sieg über Velbert, einen Spieltag vor Ende der Saison, „Hauptrunden-Meister“. Nun folgen die Play-Offs. Kevin Wilson erhielt die Rote Karte.

In einem überaus hitzigen Spiel starteten die Miners erneut mit einem Blitztor. Nach nur 41. Sekunden traf Sebastian Schneider auf Vorlage von Andreas Klein zum 1:0. Die Gäste aus Velbert waren zunächst leicht überrascht, machten aber trotzdem nach wenigen Wechseln klar, dass sie hier heute punkten wollen. So erzeugten sie viel Druck und konnten bis zur zehnten Minute mit 3:1 davonziehen. Aber auch in dieser Partie zeigten die Hausherren, dass sie über viel Moral verfügen und kämpften sich zurück ins Spiel. Nach gleich drei Toren von Kevin Wilson, Stephan Kreuzmann und erneut Sebastian Schneider gelang sogar die zweite Führung des Spiels. Es entwickelte sich ein munteres Hin und Her und die Teams wechselten sich ab mit dem Toreschießen.
Kurz nach beginn des zweiten Drittels gab es dann noch eine unschöne Szene. Nach einigen Rangeleien landete Kevin Wilson eher unfreiwillig auf der Bank der Gäste. Am Ende bekam dieser eine Rote Karte, welches eine noch zu verhandelnde Sperre mit sich zieht. Mit viel Pech wird Wilson bis zum Ende der Play-Offs gesperrt werden, auch je nachdem, wie viele Spiele die Miners in den Play-Offs spielen.

Die Teams beruhigten sich ein wenig und es entwickelte sich ein munteres Spiel. Die Miners erarbeiteten sich allerdings mehr Tore und konnten so die Partie zu ihren Gunsten entscheiden. Nicht zuletzt auch wegen Torhüter Marvin Haedelt, welcher zum Schluss das Tor sauber hielt.

Mit diesem Sieg stehen die Miners nun als Tabellenführer nach elf von zwölf Saisonspielen fest. Damit sind sie nicht nur Hauptrunden-Meister, sondern spielen in den Play-Offs mit dem erhofften Heimrecht gegen die Teams aus der 2. Bundesliga Süd.
Dies würde sich bei einem erfolgreichen Abschneiden in den Play-Offs bis ins Finale ziehen. Zunächst geht es aber erst einmal nach Breisgau zu den Beasts. Hier wartet der Vierte der Süd-Teams auf die Oberhausener.
In den Play-Offs wird nach der Best-of-three-Serie gespielt, das heißt, zwei Siege reichen, um die nächste Runde zu erreichen. Für den Aufstieg müssten die Miners nur bis in das Finale einziehen. Beide Teilnehmer steigen automatisch in die 1. Bundesliga auf.

Die Fotos sind von Detlef Ross/NRW Hockey

Vielen Dank dafür!

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Die Miners Oberhausen haben am vergangenen Wochenende gegen die Rockets Essen gespielt und am Ende knapp mit 9:12 verloren. Das Spiel machte Werbung für den Skaterhockey-Sport in Oberhausen.

Wer an diesem Samstagabend nicht in der Pflugbeil Arena in Oberhausen war, hat eines der besten Spiele der Vereinsgeschichte verpasst. Gegen das aktuell beste Team in Europa hielten die Minenarbeiter mehr als gut mit und kratzten im letzten Drittel sogar an der Sensation.
Doch zunächst begann das Spiel rasant für die Oberhausener. Nach nur 19 Sekunden im ersten Drittel schoss Lars Grözinger aufs Essener Tor und erwischte den Schlussmann kalt. 1:0 für die Hausherren. Weiterhin stand die Mannschaft perfekt, ging jedem Ball mit Bedacht nach und deckte ihre Gegenspieler. Nach knapp fünf Minuten lief Marc Otten vom Bullykreis aus zwei Schritte aufs Tor zu und zog ab. 2:0 für den Zweitligisten.Haedeltkopf
Die Halle stand Kopf und die Fans waren aus dem Häuschen. Auf der Essener Bank machte sich Unruhe breit. „Wacht auf“, riefen sich die Rockets-Spieler gegenseitig zu. Und dies taten sie dann auch, nach sechs Minuten verwandelte Danny Albrecht einen Strafpenalty gegen Miners Torhüter Marvin Haedelt. Nochmal zwei Minuten später glichen die Gäste das Spiel aus. Nun nahmen die Rockets das Spiel immer mehr in die Hand und brachten ihre Routine ins Spiel. Dennoch blieb es beim 2:2 nach den ersten 20 Minuten.
Das zweite Drittel begann, wie das erste endete. Die Gäste zeigten ihr Können, erhöhten bald auf 4:2 und ließen ein wenig Ruhe auf die Bank der Hausherren einkehren. Wohl auch von diesem Rückstand etwas geschockt, zog Disziplinlosigkeit bei den Miners ein, die gleich zweimal in doppelter Unterzahl gegen das beste Teams Europa spielen mussten. Dies ließen sich die Raketen nicht nehmen und zogen bis zum Ende des zweiten Drittels mit 7:4 davon.
Auch das letzte Drittel begann mit unnötigen Strafen für die Miners. Erneut saßen zwei Mann auf der Strafbank, als das Spiel gänzlich verloren gegangen schien. 10:4 stand es in der 45. Spielminute. Doch dann passierte etwas, womit keiner in der Halle gerechnet hatte. Innerhalb von nur zehn Minuten stand es auf einmal nur noch 9:10 aus Sicht der Oberhausener.
Die Sensation war auf einmal wieder spürbar nah und alle in der Halle waren fassungslos in Anbetracht dieser Aufholjagd. Doch auch das Herausnehmen des Torhüters brachte am Ende nicht das gewünschte Ergebnis. Die Gäste erhöhten zunächst noch einmal auf 11:9 und zwei Sekunden vor Ende auf 12:9.
KreuzcheckDer 16. Saisonsieg in Folge für die Rockets Essen war damit perfekt, dennoch wohl härter umkämpft als so mancher Sieg in der 1. Bundesliga.
Gäste-Trainer Matthias Michalowicz schien nach dem Spiel ein wenig erleichtert, dass es am Ende nicht doch noch mal zum Ausgleich kam und attestierte seinem Nationaltorhüter im Gehäuse nicht das beste Spiel in den letzten zehn Minuten.
Mainers-Trainer Jan Bedrna war zufrieden und freute sich am Ende auch, dass das Ergebnis nicht so deutlich ausgefallen ist. Auf den Punkt brachte es wohl der niederländische Neu-Miner Robert Eefting. Dieser sagte nach dem Spiel: „Jetzt kennt uns Skaterhockey-Deutschland!“

 

 

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